MIT DEN GOASSL´N WIRD DER SCHNEE VERTRIEBEN

Das Aperschnalzen ist ein Bayrisch – Salzburgerisches Brauchtum. Mit einer Art Peitsche, den sogenannten Goaßl´n, werden im rythmischen Schnalzen Knaller erzeugt. Insider bezeichnen die erzeugten Knaller als Musik.

Hochburg des Aperschnalzens in Salzburg ist die Gemeinde Wals-Siezenheim. Für die Schnalzer Passen in der Gemeinde ist die Schnalzerzeit (vom 2. Weihnachtstag bis zum letzten Sonntag vor dem Fasching) Ausnahmezustand. Zu dieser Zeit gibt es kein anderes Thema an den Stammtischen.

Schon in der Zeit vor der Schule, im Alter von 3 Jahren, fangen die Kinder mit dem Schnalzen an. Für eine Gruppe, die Pass, ist jedoch noch zu früh.

So „pferngitzen“ (wird im Dialekt das Schnalzen der Kleinsten genannt) die Nachwuchsschnalzer auf den Wiesen in den Gemeinden. Einer der Höhepunkte ist dann das Gemeindeschnalzen. Dort treffen sich die Passen und lassen die Goaßln im sportlichen Wettkampf knallen.

Am Ende der Schnalzerzeit gibt es das große Rupertigau Schnalzen. Abwechselnd in benachbarten Bayern und in Salzburg ausgetragen, treffen sich die Passen von beiden Seiten der Grenze zum sportlichen Wettkampf im Aperschnalzen. Auch bei dieser Veranstaltung geht der Sieg zu 90% nur über die Wals-Siezenheimer Schnalzer.

Gefilmt in Loig bei Salzburg / Austria
Text, Bild & Video: © loving Salzburg TV

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